Handeln mit Futures
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Stand 12.10.07
   


* Für Derivate beziehen sich die Gebühren auf die Anzahl der Kontrakte

1) Die Bedingungen
2) Die Margen
3) Die Valuta
4) S&P/MIB Future u. MINI S&P/MIB Kontrakte
5) Pflicht des Anlegers
6) Die Risiken
7) Stop Order
8) Das Wap
9) Personalisierung der Handelsplattform

         
       1) Die Bedingungen  
     

 
Die Gebühren (pro Kontrakt) sind:

FIX:
STKF 2,50 €
CME-E-mini 6,00 $
SPMIB Future, FDAX 6,00 $
MINI, ESTX50, FBUND 4,00 $

DEGRESSIV
MINI, ESTX50, FBUND von 8,00 bis 2,00 €
CME-E-mini von 9,00 bis 3,00 $
SPMIB Future, FDAX, von 9,00 bis 3,00 €

Die Anzahl der ausgeführten Orders für Aktien/Covered Warrants/SPMIB/MINI/EuroTLX/EUREX/CME-E-mini ist wie folgt zusammengerechnet.

Für die 1. Transaktion des Tages wird die erste Gebührenstufe berechnet:
(8,00 € Aktien, CW, MINI, ESTX50, FBUND; 9,00 € S&P/MIB, FDAX; 9,00 $ CME-E-mini);
für die 2. Transaktion wird die jeweils zweite Gebührenstufe berechnet :
(7,00 € Aktien, CW, MINI, ESTX50, FBUND; 8,00 € S&P/MIB, FDAX; 8,00 $ CME-E-mini) etc.;
ab 6. bis 25. Ausführung:
(3,00 € Aktien, CW, MINI, ESTX50, FBUND; 4,00 € S&P/MIB, FDAX; 4,00 $ CME-E-mini)
ab 26. Ausführung für den Rest desselben Tages gilt:
(2,00 € Aktien, CW, Mini, ESTX50, FBUND; 3,00 € S&P/MIB, FDAX; 4,00 € CME-E-Mini)

Margen: hier klicken
Update der Margen: h 10.15
Gültigkeit der Order: 1 Tag; für Italienische Futures und EUREX auch mehrtägige Gültigkeit
Gültigkeit der Stop Order: 1 Tag
Valuta: der folgende Tag
Handelzeit: hier klicken

 
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       2) Margen  
     

 
Die angefordete Marge ist mit dem Future Kontrakt verbunden, und wird bei der Glattstellung der Position zurückgezahlt.
Für die italienischen Futures ist die Marge ein Prozentsatz des Kontraktes, während für Eurex und CME die Marge fix ist.
Alle von directa angefordeten Marge finden Sie hier.

Beispiel:
Nehmen wir an das der Kunde bei Börsenende eine offene Position mit 1 Future –Kontrakt hat:
- Die Position wurde am gleichen Tag eröffnet: man berechnet die Differenz zwischen Bezugspreis des Tages und Eröffnungspreis der Position.

- Die Position war vor Börsentag schon offen: man berechnet die Differenz zwischen Bezugspreis des Tages und Vortages.

Wenn diese Differenz positiv ist, d.h. der Future Preis höher ist, dann ist die LONG Position in GAIN (Gewinn), und die SHORT Position in LOSS (Verlust), umgekehrt wenn die Differenz negativ ist.
Was bei diesen Kundenposition vorkommen kann, zeigen die vier folgenden Fälle:

POSITIVE DIFFERENZ
1) LONG GAIN = der Kunde nimmt die Differenz zwischen GAIN und die Erhöhung, in Bezug auf den vorigen Tag, der angeforderten Marge ein.
2) SHORT LOSS = der Kunde zahlt die Summe zwischen LOSS und die Erhöhung, in Bezug auf den vorigen Tag, der angeforderten Marge aus.

NEGATIVE DIFFERENZ
3) LONG LOSS= der Kunde zahlt die Differenz zwischen LOSS und den Abschlag der Marge.
4) SHORT GAIN = der Kunde nimmt die Summe zwischen GAIN und der Abschlag der Marge ein.

N.B.: Wenn die gefordete Marge, wie bei EUREX und CME fix ist, kommt die Margin-Anpassung mit Erhöhung und Abschlag nicht vor. Die Kundenposition nimmt dann, je nach Fall, nur den GAIN ein oder zahlt den LOSS aus.

 
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       3) Die Valuta  
     
Die Verfügbarkeit und die Valuta betreffend, beachten Sie, dass die Ausführung auf dem Kassenmarkt nach zwei Tagen geregelt wird, Future Kontrakte hingegen bereits am darauffolgenden Tag.
Folglich bringt der Verkauf eines Aktientitels keine verfügbare Liquidität für die Marge/ den Loss einer Future Position, eine Glattstellung einer Future-Position bringt aber verfügbare Liquidität für den Kauf von Aktientiteln ein.
directa stellt die Verfügbarkeit–Rechnung in Echtzeit zu Verfügung, so kann der Kunde seine Kaufkraft für Aktien sowie Futures in jedem Moment überprüfen.
 
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       4) S&P/MIB Future u. MINI S&P/MIB Kontrakte  
     

 
Mit dem S&P/Mib Futures (SPMib) und dem Mini S&P/Mib (MINI) wird an der italienischen Börse gehandelt, sie haben als Basiswert den des italienischen Börsen Index S&P/MIB, gleiches Verfallsdatum und einem Verhältnis von 1 SPMib = 5 MINI.
Die CCG (Cassa di Compensazione e Garanzia) erlaubt, falls erwünscht 1 SPMib durch 5 MINI zu ersetzen.

Ein Anleger kann zum Beispiel 1 SPMib erwerben, 1 MINI verkaufen und dadurch mit 4 MINI long sein. Sollte er dann 1 SPMib verkaufen, so wäre mit einem MINI short.

Mit directa kann man Käufe und Verkäufe von SPMIB und MINI frei mischen, indem man, immer bei gleichem Verfallsdatum, eine einzige Abrechnung zwischen den zwei Futures behält. Hat der Investor zum Beispiel 7 MINI hintereinander gekauft, so sieht er am Bildschirm "1 SPMIB + 2 MINI" und kann mit beiden Futures, je nach Kurs, handeln.

Nehmen wir zum Beispiel an, der Anleger ist mit 3 MINI short und er entschließt sich, der Marktentwicklung nach, nicht nur das Short aufzulösen, sondern ein Long aufzubauen, in dem er das so genannte Stop and Reverse ausführt. Anstatt in diesem Fall eine entsprechende Anzahl von MINIs zu kaufen (da sich die Gebühren auf die Anzahl der Kontrakte beziehen), könnte es für ihn günstiger sein, den Gebühren gemäß, ein SPMIB zu kaufen und so mit einem einzigen Schlag (und nur einmaliger Gebühr) aus einer Short-Position mit 3 MINI in eine Long-Position mit 2 zu gelangen.

 
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       5) Pflicht des Anlegers  
     
Bei Futures muss der Anleger je nach Wertentwicklung des Kontraktes täglich entweder einen Zuschuss zahlen oder der Anleger erhält eine Gutschrift auf sein Trading-Konto.
Sollte sich der Markt entgegen den Future-Position entwickeln, muß die Marge integriert werden, und dass vor 10:10 Uhr am nächsten Börsentag.

In der Regel, kann die Position folgendermassen aufrechterhalten werden:

* durch Überweisung vom Aktienkonto;
* durch Glattstellung eines Teils der Positionen der Futures.

Wenn zum Beispiel ein Anleger mit einem SPMib short ist, und wegen einer Kurssteigerung die Marge anpassen muss, aber über keine Liquidität im Derivatekonto sowie im Aktienkonto verfügt, könnte er teilweise die Position auflösen, indem er 1 MINI kauft (und somit mit 4 MINI short geht).

Sollte der Kunde die benötigten Gelder nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit zur Verfügung stellen, kann seine Position von directa glattgestellt werden.
 
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       6) Die Risiken  
     

 

Was ist der Unterschied zwischen Futures und Covered Warrants?

Beide werden als Derivate definiert und haben einen Hebel-Effekt, aber in Wirklichkeit handelt es sich um sehr unterschiedliche Instrumente.


Die CW haben den "Vorteil" nie mehr als das investierte Kapital zu riskieren.
Wer für 10.000 Euro CW kauft, kann "höchstens" 10.000 Euro verlieren, aber er wird nie etwas schuldig sein.


Dagegen kann der Verlust bei Futures auch das anfänglich investierte Kapital übersteigen.
Die CW haben mit der Liquidität und Transparenz bei der Preisbildung Probleme. Normalerweise hängt der Kursverlauf "sehr stark" von der Verwaltung des Titels durch den Market Maker ab: Der Handel mit den CW endet oft in einem "Duell" mit dem Market Maker.


Bei sehr liquiden Futures gibt es zahlreiche Gegenparteien, der Spread ist sehr reduziert, die Preisänderungen geschehen sehr schnell, und daher gibt es häufiger Scalping-Möglichkeiten, die aber auch schwieriger wahrzunehmen sind.

Wer mit dem Handel von CW gute Erfahrungen gesammelt hat und auf Futures übergeht, wird sich auf neuem Gebiet befinden. Viele mit den CW erworbene Techniken sind auf diesem Gebiet nicht anwendbar.

 
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       7) Stop Order  
     

Bei Futures stellt die Börse, sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf, die Funktion stop order zur Verfügung.
Die Stop Order sind NUR BIS TAGESENDE gültig und werden, wenn nicht ausgelöst (der vorhergesehene Preis wurde nicht erreicht) vom Markt gelöscht.

Zum Beispiel: Sie sind mit einem Future long, während der Marktpreis 21.000 Euro beträgt. Sie bieten den Future zum Verkauf mit einem Limit von 21.100 Euro an und gleichzeitig geben Sie eine stop order zum Preis von 20.950 Euro ein. Wenn der Markt steigt und der Verkauf von 21.100 Euro ausgeführt ist, wird die stop order nicht automatisch annulliert. Würden Sie dann "vergessen", ihn zu löschen, und der Markt fällt wobei er die 20.950 Euro erreicht, würde der Auftrag ausgeführt und Sie wären dann short.

 
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       8) Das Wap  
     

Unser Help Desk kann keine Aufträge telefonisch entgegen nehmen. Man kann jedoch über Wap schnell und effizient die Kursnotierungen einsehen und Aufträge erteilen.

Wir empfehlen daher allen, die mit Futures handeln wollen, den Wap-Zugang zu aktivieren. Es reicht hierzu ein normales WAP-Mobiltelefon und ein paar Minuten Zeit (siehe Menü "Einstellungen" Punkt "Zugang") aus: das directa-Help Desk erteilt Auskünfte über "zertifizierte" Mobiltelefone und ihre Konfiguration ebenso wie über die Modalitäten zur Aktivierung des Service.

Demonstration des Wap-Service hier klicken

 
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       9) Personalisierung der Handelsplattform  
     

 
Zum Eintragen von Futures in die Tabelle der Normal-Handelsplattform benützt man im Menü "Einstellungen", Sektion "Derivate", Stichwort FIB (SPMib und MINI), STKF (Futures auf italienische Aktien), EUREX und CME.
Die Tabelle FIB-CW short umfaßt CW, auf die das Short zugelassen ist und auch SPMib sowie MINI.

 

 
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