Dynamische Marge
 

Die Dynamische Marge erlaubt es Tageskäufe durchzuführen, während nur die Marge festgelegt wird, anstatt des ganzen Kaufsumsatzes.
Zum Beispiel, wenn Sie mit einem Titel wie Generali handeln, dessen Marge 20% beträgt, und Ihre Verfügbarkeit 10.000 Euro beträgt, dann können Sie bis zu einem Umsatz von 50.000 Euro weiterkaufen, nachdem Sie aber verpflichtet sind den Tag mit einer nicht-negativen Verfügbarkeit zu beenden, wären Sie in diesem Beispiel verpflichtet mindestens 40.000 Euro wieder verkaufen.
Das Margen-System wurde von Directa in Stand gesetzt, um überflüssige Verbindlichkeiten bei dem Trading zu vermeiden. Wenn zum Beispiel die Fonds des Investors zu Tagesanfang nicht liquid wären sondern in Generali für einen Umsatz von ca. 10.000 Euro investiert wären; dann würde sich nichts verändern, da zur Verfügbarkeit des Investors ein virtueller Betrag von 80% von eben diesen 10.000 Euro hinzugefügt werden würde, und da mann mit 8.000 Euro und der zuzügliche Margen, Generali für 40.000 Euro kaufen kann, also wird es möglich das Intraday Portfolio bis zu 50.000 Euro zu integrieren; wie im vorhergehenden Fall.

N.B.: Eigentlich gibt es zwischen beiden Fällen einen kleinen Unterschied: wenn der Investor die Fonds nicht in Aktienkäufe anlegen möchte, sondern in Derivate, dann im ersten Fall, würden es die 10.000 Euro erlauben Margen für FIB, usw..., zu liefern; während im zweiten Fall die virtuellen 8.000 Euro nicht nutzbar sein würden für die FIB Margen, weil der entsprechende Wert zu 3 Tagen eher als zu 1 Tag ist, sowie der FIB es verlangt.

Um die Situation klarer darzustellen, die sich mit dem dynamischen Margen ergibt, wurden die Angaben der Verfügbarkeit-Liquidität neu organisiert:
Jetzt, auf der Tabelle, für diejenigen mit aktivem Margen, sind 3 Ziffern in Ansicht

Verf. (Verf.) Liquid.

Verf.: stellt die neue "verstärkte" Verfügbarkeit dar
(Verf.): die Verfügbarkeit ohne die Nutzung des Margen
Im vorhergehenden Fall, mit 10.000 Euro in Generali zu 20%-80% investiert, wären die drei Ziffern: 8.000 - 0 - 0

Auf diese Art ist auf ersten Blick möglich:

  1. Prüfen des richtigen Raumes für die Bewegungen: die 8.000 Euro sind für Käufe verfügbar
    (oder für die Leerverkäufe-Margen) und werden es erlauben zum Beispiel zu kaufen /verkaufen für 40.000 Euro WP zu 20%, oder 16.000 Euro WP zu 50%, oder 8.000 WP ohne Margen;
  2. Wissen in jedem Augenblick wieviel am Ende des Tages neu eingehen muss: um zu prüfen ob man vollständig und richtig gedeckt ist.
    Eigentlich reicht es den Wert der Spalte (Verf.) nicht negativ zu halten.

 

 
EINGANG ZU TAGESENDE

Der letzte Termin um auf die Long-Positionen einzugehen entspricht der Post-trading Phase. Spätestens - am häufigsten um 17:27 - soll der Kunde die Aufträge für den Kauf/Verkauf und/oder Deckung der Leerverkäufe in Betracht gezogen haben, (aber AUSSCHLIESSLICH ZUM PREIS DES MARKTES) für einen Umsatzwert der ausreichend für einen Eingang der positiven Position ist, im Falle in welchem die Aufträge, entsprechend der Post-trading Phase, innerhalb der Möglichkeiten, ausgeführt sind.

Wenn dieses nicht zutreffen würde, steht es Directa zu, die Wiederrufungen oder Eingabe der Aufträge für Verkauf oder Deckung durchzuführen, die für die Wiederherstellung der Verfügbarkeit nützlich sind.

N.B.:Es wird den Kunden wärmstens empfohlen sich selbst vor dem Ende des Tages zu decken, im Wissen, dass wenn es an Directa ist die Positionen zu schliessen, wäre erstens die Auswahl für die durchgeführten Verfahren vielleicht nicht die, die der Kunde vorziehen würde, zweitens könnte für jedes WP eine Gebühr von 10 Euro eingenommen werden.

Wenn am Ende der Post-trading Phase die Verfügbarkeit ohne Margen sich noch immer als negativ ergeben würde, kann Directa zusätzliche Verfahren in AH tätigen, oder eine Finanzierung bis zum Ende des folgenden Tages durchführen.

Im Übrigen weisen wir darauf hin, dass es ausserdem möglich ist die "virtuellen Fonds", die vom dynamischen Margen kommen, zu benutzen, auch um die Short-Positionen auf CW offen zu halten; welche aktuell bis 18:30 offen gehalten werden können; wenn ein Kunde nun auf diese Art Short um "17:27" wäre, würden nach der Post-trading Phase alle WP verkauft werden die die virtuellen Fonds garantieren, um zur Verfügbarkeit wieder einzugehen; und, abseits davon, würden die Short-Positionen auf die CW wieder gedeckt werden.

Mit dem Ziel die Anpassungen der Aufträge die in der Post-trading Phase einzugeben sind, zu vereinfachen; wurde in "Berechnung Verfügbarkeit" der Tabelle "tit" (vom Link von den Seiten der Fensterchen Verf. Liquid. Für Wert) die Spalte "Wiedergewinn" hinzugefügt, welche einen annähernden Wert des erlangbaren Wiedergewinnes der Verfügbarkeit liefert, und gänzlich die Position schliesst.

 
ZUSÄTZLICHE GEBÜHREN FÜR GROSSE AUFTRÄGE

Die Anwendung des dynamischen Margens für das Ausführen von Aufträgen mit einem höheren Umsatzwert von 10.000 Euro, schliesst, in bestimmten Fällen, eine zusätzliche Gebühr im Vergleich zu den normalen Gebühren, fest oder proportional, ein.

Dies hängt von der Menge der virtuellen Verfügbarkeit ab, die für jeden Auftrag im Augenblick seiner Ausführung verwendet wird.
(Im Falle von Aufträgen mit mehreren Ausführungen, wird die Rechnung beim Erhalt der letzten Ausführung durchgeführt, wie wenn die Menge der Ausführungen in diesem Augenblick in Einem vollstreckt worden wäre).

Die ersten 10.000 Euro "virtuelle Verfügbarkeit" die für jeden ausgeführten Auftrag benutzt werden, erzeugen keine Belastung; der Überschuss von diesen 10.000 Euro erzeugt aber eine Belastung von 0,05 Promille (für jede 20.000, 1 Euro).

Zum Beispiel, ein Kaufauftrag mit einem Umsatz von 17.000 euro, welcher die Liquidität von +2.000 Euro auf -15.000 Euro bringt; benutzt 15.000 Euro "virtuelle Verfügbarkeit"; die ersten 10.000 Euro zählen nicht, und für die 5.000 Euro Überschuss wird bezahlt - im Augenblick der Ausführung -
0,05 Promille, d.h. zusätzliche 25 Cents von Euro.

Nehmen wir an, dass es einen zweiten Kaufauftrag auszuführen gibt, für 9.000 Euro welcher von 15.000 Euro auf – 24.000 Euro geht; es gibt keine zusätzliche Gebühr, weil der Auftrag unter der Schwelle der 10.000 Euro liegt.

Nachher wird für 14.000 Euro verkauft so dass die Verfügbarkeit zu - 10.000 Euro zurückkehrt, also gibt es auch in diesem Fall keine zusätzlichen Gebühren.

Ein dritter Auftrag für einen Kauf für 110.000 Euro bringt die Liquidität von 10.000 Euro zu- 120.000 Euro: für die 100.000 nach den ersten 10.000 Euro wird eine Gebühr von 5 Euro bezahlt werden.

N.B.:Directa kann in jedem Augenblick mittels einfacher Mitteilung via Internet, die Parameter und die Kriterien für die Berechnung der zusätzlichen Gebühren verändern.

Das hauptsächliche Ziel der "zusätzlichen Gebühr" ist es die Aufträge mit grossem Betrag unter Kontrolle zu halten, die im Falle einer extremen Nutzung des Margens, von Seiten der Kunden eine Erschöpfung des globalen Bankwesens hervorrufen könnten (mit geschätzten zehntausenden Millionen euro) mit welchem sich Directa für die unglückliche Fälle ausgerüstet hat, es ist durchaus möglich, dass eine "Sperre" der Operativität oder des Marktes oder des WP zustande kommt...welche die nötigen Deckungen vor Ende des Tages verhindern könnte.

N.B.:Directa kann in jedem Augenblick die Nutzung des dynamischen Margens aufheben. Zum Beispiel, im Falle dass globalen Deckung Erschöpft ist, kann es sich ergeben dass die "dynamische Margen" für die "grossen" Aufträge aufgehoben werden kann, und letzten Endes für alle Aufträge.
In diesem Fall könnten Positionen geschlossen, nicht jedoch erneut geöffnet werden.

 

PROZENTWERTE DES MARGENS

Die Margens sind von Aktie zu Aktie variabel, und entsprechen denen die schon für den Short gültig sind. Ausgeschlossen sind die Short-CW's die keine "virtuelle Verfügbarkeit" hervorrufen und immer 100% des Preises für den Kauf verlangen.

 
AKTIVIERUNG
Um die Nutzung des dynamischen Margens zu aktivieren/deaktivieren, wählen Sie in der WP - Liste "Einstellungen> Voreinstellung".